Ein Ausrufezeichen gegen Kinderarbeit in Sambia

Kollektenbitte

Nur wenn die Eltern genügend Einkommen haben, können sie ihre Kinder in Sambia zur Schule statt zur Arbeit schicken. Die Kindernothilfe unterstützt solche Familien gezielt mit einkommensfördernden Maßnahmen. Mit Ihrer Kollekte schenken Sie Kindern eine Zukunftsperspektive durch Bildung. Vielen Dank!

Kindernothilfe e.V.

Petra Kalkowski
Düsseldorfer Landstraße 180
47249 Duisburg

E-Mail
petra.kalkowski@kindernothilfe.de

www.kindernothilfe.de

Kollektenzweck

Trotz gesetzlicher Verbote gehört Kinderarbeit in Sambia nach wie vor zum Alltag. Jedes dritte Kind im Alter von sieben bis 14 Jahren muss arbeiten. Viele dieser Mädchen und Jungen üben körperlich extrem schwere und gesundheitsgefährdende Tätigkeiten aus. Das belastet ihre jungen Körper, z.B. durch Rücken- und Gelenkbeschwerden, und ihre Psyche. Sie schuften mit einfachem Werkzeug und ohne Schutzkleidung. Der Lohn liegt bei gleicher Tätigkeit oft deutlich unter dem der Erwachsenen. Die Doppelbelastung der Kinder, die eine Schule besuchen, ist groß: vormittags müssen sie arbeiten, nachmittags nehmen sie für ein paar Stunden am Schulunterricht teil. Wenn sie abends nach Hause kommen, haben sie meist keine Kraft mehr für Hausaufgaben oder zum Spielen. Daher ist es notwendig, die finanzielle Situation der Familien insgesamt zu verbessern. Die Kindernothilfe unterstützt gemeinsam mit ihrer sambischen Partnerorganisation im Choma Distrikt die betroffenen Familien gezielt mit einkommensfördernden Maßnahmen. Denn nur wenn die Eltern genügend Einkommen haben, können sie ihre Kinder zur Schule statt zur Arbeit schicken. In Selbsthilfegruppen lernen die Mütter zu sparen und Kleinbetriebe zu eröffnen: einen Kiosk, eine kleine Tierzucht. Sie lernen bessere Anbaumethoden kennen und können ihre Kinder gesünder und ausreichend ernähren.

Abkündigung

Im Dickicht der großen Tabakblätter sieht man sie kaum: die Kinder, die auf der Plantage arbeiten. Chance ist einer von ihnen. Gebückt jätet er bei sengender Hitze Unkraut, pflückt die reifen Tabakblätter und bringt sie zum Trocknen ins Ofenhaus. Tagein, tagaus, bis der Rücken schmerzt. Inzwischen leidet Chance an einer Nikotinvergiftung – ohne jemals eine Zigarette geraucht zu haben. Denn bei jeder Berührung der Tabakblätter dringt Nikotin in seine Haut ein. Die Kinder in Choma (Sambia) arbeiten nicht auf Tabakfeldern, in Steinbrüchen oder Sandminen, weil es ihnen so unglaublich viel Spaß macht. Sie schuften, weil ihre Familien arm sind. Daher ist es notwendig, die finanzielle Situation der Familien insgesamt zu verbessern.
Die Kindernothilfe unterstützt im Choma Distrikt die betroffenen Familien gezielt mit einkommensfördernden Maßnahmen. Denn nur wenn die Eltern genügend Einkommen haben, können sie ihre Kinder zur Schule statt zur Arbeit schicken. In Selbsthilfegruppen lernen die Mütter zu sparen und Kleinbetriebe zu eröffnen: einen Kiosk, eine kleine Tierzucht. Sie lernen bessere Anbaumethoden kennen und können ihre Kinder gesünder und ausreichend ernähren. Kinder, Eltern und Öffentlichkeit werden darüber aufgeklärt, dass Kinder Rechte haben, die ihnen ein beschütztes Aufwachsen und eine gute Zukunft ermöglichen, z.B. Bildung und Gesundheit. Nur durch diesen Bewusstseinswandel ist dauerhafte Veränderung möglich. Mit Ihrer Kollekte unterstützen Sie die Projektarbeit der Kindernothilfe in Sambia und schenken Kindern wie Chance eine Zukunftsperspektive durch Bildung.
Herzlichen Dank!

Fürbitte

Lieber Vater,

der du in aller Not nah bist, dich bitten wir:
Für die Kinder in den sambischen Steinbrüchen, die schwer arbeiten müssen, und für die Kinder auf den Tabakplantagen, die sich über die Ernte mit Nikotin vergiften, dass sie Hilfe bekommen.
Herr, gib du ihnen Menschen mit einem aufmerksamen Blick an die Seite, die nach Alternativen suchen und sie in eine sichere Zukunft führen.
Amen.

 

Kontoverbindung

Kontoinhaber
Kindernothilfe e.V.
IBAN
DE92 3506 0190 0000 4545 40
BIC
GENODED1DKD
Bankname
Bank für Kirche und Diakonie eG (KD-Bank)
Verwendung­szweck
DIV18072, Sambia